Hühnerhaltung

Hühner haben ein gänzlich anderes Schönheitsempfinden als wir Menschen. Darüber sollte man sich von Beginn der Hühnerhaltung oder deren Planung bewusst sein. Die gute Nachricht hierbei: Sie werden merklich weniger Krabbeltierchen in Ihrem Rasen haben. Die schlechte Nachricht: Auch Ihr Rasen wird merklich weniger.

Hühner haben bei vielen Dingen noch sehr ursprüngliche Instinkte. Es gibt mittlerweile zwar Rassen, die darauf gezüchtet wurden, mit unseren Vorstellungen von einem gepflegten Garten kompatibler zu sein, aber auch hier bestätigen die Ausnahmen die Regel. Eine dieser Rassen sind Cochins. Die gemütliche und ruhige Rasse, die weder hoch eingezäunt werden muss, noch sonderlich enthusiastisch den Rasen umpflügt, war für diese Eigenschaften bereits bei Queen Victoria beliebt.

Hühnerhaltung im Garten

Da Hühner nicht nur liebenswerte, sondern auch bescheidene Tiere sind, ist im Regelfall auch im kleinsten Garten Platz für ein paar Hühner. Die Hühnerrasse muss dabei natürlich auf den Platzbedarf hin abgestimmt werden. Wenn Sie Ihren Rasen und ggf. auch Ihre Blumen nicht opfern möchten, sollten Sie Ihren Hühnern einen abgetrennten Bereich anbieten. Die Größe des Bereichs muss mit der Anzahl und Rasse der Tiere harmonieren.

Zuerst gilt zu verstehen, dass es äußerst wichtig ist, dass die Hühnerunterkunft zu dem Naturell der Tiere passt.

Hühner benötigen:

  • Ausreichend Fläche
  • Rückzugsmöglichkeiten, sowohl im Stall, als auch draußen im Freien
  • Sandbäder
  • Geschützte Bereiche, um sich sicher zu fühlen
  • Einen Winterschutz für die kalten Jahreszeiten
  • Eierlegenester
  • Sitzstangen

Hühner haben in der freien Wildbahn viele Fressfeinde. Dementsprechend müssen sie sich zurückziehen können, wenn sie das Gefühl haben, ihnen droht Gefahr. Dieser Instinkt ist nicht nur horizontal zu verstehen, von wo aus Hühner mit Feinden wie Füchsen und Co. zu rechnen haben, sondern auch vertikal. Denn Fressfeinde wie Habichte stürzen sich von oben herab auf die Hühner. Beispielsweise lieben unsere Hühner den halb-leeren Holzstoß. Dieser ist von oben abgedeckt, hat Seitenwände und von hinten ist ein Zaun gespannt. Hier halten sich die Tiere besonders gern auf, da der nötige Schutz geboten wird. Der Instinkt macht sich auch bei der Nachtruhe bemerkbar, denn Hühner übernachten besonders gern auf einer erhöhten Sitzstange, da sie sich dort instinktiv sicherer fühlen.

Bedenken Sie bei der Haltung von Hühnern, dass ein ausreichendes Flächenangebot, in dem ein ideales Verhältnis von Stall und Auslauf herrscht, zur Verfügung steht. Nur so kann eine artgerechte Haltung, eine optimale Entwicklung und das Ausleben bestimmter Verhaltensweisen gewährleistet werden.

Zahm werden

Wer sich genügend Zeit für seine Hühner nimmt, kann sich daran erfreuen, dass sie immer zahmer werden. Sogar sehr scheue Tiere überwinden Ihre Angst für die richtigen Leckerchen bei genügend Zeit und Ruhe. Zahme Hühner sind nicht nur ein wahres Vergnügen: Es vereinfacht auch den täglichen Umgang mit ihnen und erspart den Tieren und Ihnen unnötigen Stress.

Achtung!
Beschützen Sie Ihre gefiederten Schützlinge vor gefährlichen Fressfeinden! Nicht nur kleine Küken müssen sich in Acht nehmen. Auch ausgewachsene Hühner haben noch allerhand Fressfeinde. Dazu zählen nicht nur Hunde, sondern auch Füchse, Habichte, Marder uvm. Sogar Ratten können gefährlich werden.

Achtung!
Beschützen Sie Ihre gefiederten Schützlinge vor gefährlichen Fressfeinden! Nicht nur kleine Küken müssen sich in Acht nehmen. Auch ausgewachsene Hühner haben noch allerhand Fressfeinde. Dazu zählen nicht nur Hunde, sondern auch Füchse, Habichte, Marder uvm. Sogar Ratten können gefährlich werden.

Frischer Rasen als perfekter Untergrund

Lecker Grasschnitt

Selbstverständlich fühlen sich Ihre Hühner auf einem schönen Rasen besonders wohl! Hier können sie perfekt picken, scharren und Würmchen suchen. Genügend Platz bietet Hühnern diese schönen Möglichkeiten.

Falls es mit dem intakten Rasen nicht sonderlich gut klappt, haben Sie keine Bedenken, denn Ihre Hühner freuen sich auch über frischen Rasenschnitt.

Natürlicher Dünger

Sie können sich freuen, denn überall wo Ihre Hühner herumlaufen, müssen Sie sich um die Düngung nicht mehr kümmern. Das gilt nicht nur für Rasen und Beete, sondern auch für Bäume und Büsche. So dienen diese nicht nur als perfekter Schutz- und Schattenspender für Ihre Hühner, sondern bekommen gleichzeitig eine auch Extraportion Dünger. Dennoch ist zu beachten, dass sich keine Schädlinge festsetzen, wie z.B. Vogelmilben. Präventiv können Sie hier mit Kieselgur arbeiten, um die Gefahr zu minimieren.

Hühner-Snacks

Natürlich freuen sich Hühner auch über leckere Snacks! Die Leckereien sollten aber auch einen gesunden Mehrwert haben. Achten Sie darauf, Ihre Tiere nicht mit ungesunden Naschereien zu füttern. Denn nur gesunde Hühner, sind wirklich glückliche Hühner! Als Snacks eignen sich natürlich frisches Obst und Gemüse, aber auch unsere leckeren WachtelGold® Snacks.

Unsere WachtelGold® Snacks:

Der Hühnerstall

Bezüglich ihres Stalles sind Hühner recht bescheiden. Die Bedürfnisse der Hühner weisen, hinsichtlich der Ausstattung des Hühnerstalls, eine Sitzstange, Legenester sowie ein Futter- und Wassertrog, auf. Zudem sollte ein Fenster, welches für genügend Lichteinstrahlung sorgt, vorhanden sein. Da der "moderne Hühnerhalter" gerne auch optisch etwas Schickeres haben möchte, bietet der Markt mittlerweile diverse Varianten in Form und Farbe

Für Ihre Hühner muss der Stall:

  • trocken
  • sauber
  • fressfeinsicher
  • ausreichend belüftet
  • frei von zugluft
  • winterfest für die kalte Jahreszeit
  • mit Eierlegnestern und einer Sitzstange ausgerüstet

sein.

Ebenfalls unerlässlich für eine tierfreundliche Hühnerunterkunft ist die Möglichkeit ein Sandbad nehmen zu können. In diesem können sich Ihre Tiere von Ungeziefer befreien. Unterstützt werden kann dies durch die Zugabe von Kieselgur in das Sandbad. Auch zur Gefiederpflege, besonders in der Mauser, ist ein Sandbad für Hühner wichtig. Zusätzlich können kleine Steinchen aufgenommen werden, die die Verdauung fördern.

Licht im Hühnerstall

Licht ist ein wichtiges Thema in der Hühnerhaltung. Zu wenig Licht sorgt dafür, dass Ihre Hühner schlechter legen. Zu viel Licht kann zu Verhaltensanomalien führen. Prinzipiell empfehlen wir, Ihren Hühnern im Winter ihre verdiente Legepause zu gönnen. Auf zusätzliches, künstliches Licht sollte dann verzichtet werden, um den Biorhythmus der Hühner nicht zu beeinflussen. Sorgen Sie dafür, dass genügend natürliches Licht in die Ställe kommt. So können sich Ihre Hühner dem natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten anpassen.

Sollten Sie doch mit künstlichem Licht arbeiten, achten Sie unbedingt darauf, eine Bird Lamp zu verwenden. Normale Lichtquellen werden von Hühnern stark flackernd wahrgenommen, was zu Verhaltensstörungen führen kann und starken Stress für die Hühner bedeutet.

Endlich die eigenen Eier

Endlich ist es soweit! Ihre Hühner legen ihre ersten Eier bei Ihnen zu Hause! Damit dieser erfreuliche Vorgang auch weiterhin bestehen bleibt, müssen Sie darauf achten, dass Ihre Hühner gesund gehalten und ernährt werden. Mangelzustände, wie beispielsweise einen Kalziummangel, gilt es unbedingt zu vermeiden. Besonders in der Mauser ist die Gefahr hoch, dass nicht genügend Mineralien zur Verfügung stehen. Mit den Futterergänzungsmitteln und Mineralien aus unserem Hühner Shop, können Sie diesen Mangelerscheinungen optimal entgegen wirken.

Wie viele Eier Ihre Hühner im Laufe ihres Lebens legen werden, ist sehr stark vom Alter und der Rasse der Tiere abhängig. Hühnerrassen, die stark auf Legeleistung gezüchtet wurden oder gar Hybriden, erreichen eine hohe Eieranzahl von über 300 Eiern, hören aber auch früher komplett auf mit dem Legen. Alte Rassen legen weniger Eier, diese aber dafür verteilt bis ins hohe Alter. Die Gesamtanzahl an Eiern, die ein Huhn im Laufe seines Lebens legt ist vorgelegt und kann nicht durch den Halter erhöht werden. Lassen Sie Ihre Hühner also im Winter durch künstliches Licht durchlegen, stellen sie eher das Legen gänzlich ein.

Unerwünschter Besuch - Schädlinge im Hühnerstall

Irgendwann trifft es jeden Hühnerhalter einmal: Das ungeliebte Krabbelgetier im Hühnerstall. Egal wie hygienisch und sauber man seinen Hühnerstall hält. Ein Wildvogel, ein Igel, Nachbars Hund oder einfach die Schuhsohle, der Besuch von Vogelmilbe, Floh & Co. kommt sehr schnell. Eine besonders große Gefahr stellen neue Tiere, die Sie sich dazu kaufen, dar. Diese sollten Sie daher immer eine gewissen Zeit in Quarantäne setzen und nie direkt zu den schon bei Ihnen lebenden Tieren setzen. Auch mit Blick auf Krankheiten und fremde Keime ist dieses Vorgehen zu empfehlen.

Besonders wenn Sie Eier und/oder Fleisch verzehren möchten, sollten Sie auf die chemische Keule bestmöglich verzichten! Wir beraten Sie hierzu auch gern persönlich.

Starke Helfer gegen Milben, Floh & Co.:

Diese und viele weitere Mittel gegen Hühnermilben und ähnliche Parasiten erhalten Sie in verschiedenen Größen und Variationen in unserem Hühner Shop.

Ebenfalls unerlässlich für eine tierfreundliche Hühnerunterkunft ist die Möglichkeit ein Sandbad nehmen zu können. In diesem können sich Ihre Tiere von Ungeziefer befreien. Unterstützt werden kann dies durch die Zugabe von Kieselgur in das Sandbad. Auch zur Gefiederpflege, besonders in der Mauser, ist ein Sandbad für Hühner wichtig. Zusätzlich können kleine Steinchen aufgenommen werden, die die Verdauung fördern.

Gut zu wissen!
Hühner sind sehr gesellige und intelligente Tiere! Sie können Herausforderungen lösen, die den Fähigkeiten eines 7jährigen Menschen entsprechen. Außerdem können sie Mitgefühl und Trauer empfinden.

Hühner im Winter halten

Hühner lieben die Wärme. Trotzdem sind sie erstaunlich winterfest! Ganz besonders wichtig ist bei Kälte aber, dass die Hühnerunterkunft trocken und frei von Zugluft ist. Versorgen Sie Ihre Hühner mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralien. Ihre Tiere sollten immer Futter zur Verfügung haben, da Hühner über die Futteraufnahme ihre Körpertemperatur regulieren.

Bei Temperaturen ab -10°C sollten Sie die Kämme Ihrer Hähne mit Vaseline eincremen. Sonst kann es zu Erfrierungen kommen. Zusätzliche Wärmequellen bedeuten, durch die damit verbundenen Temperaturschwankungen, meist mehr Belastung für den Körper, als sie Gutes tun. Ein ausreichend eingestreuter Stall genügt meist.

Achten Sie darauf, dass Ihre Hühner immer Wasser zur Verfügung haben! Wenn Ihr Stall nicht frostfrei ist, können Sie Tränkenwärmer als unterstützendes Gadget, gegen einfrierende Wassergefäße, benutzen.

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